Das Chippen von Hunden mit einem Mikrochip

Was genau bedeutet es seinen Hund chippen zu lassen und wozu dient das Ganze?

In kurzen Worten: Ein Mikrochip, der in deinen Hund implementiert wird, sorgt dafür, dass dein Hund ein Leben lang sicher gekennzeichnet ist.

So kann er weltweit besser wiedergefunden werden und dem Besitzer zugeordnet werden.

Wir erklären Dir, was du dabei beachten musst, damit bei Auslandsaufenthalten und einem möglichen Entlaufen deiner Fellnase nichts schief läuft!


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Wozu dient ein Mikrochips bzw. ein Transponder für Hunde?

In Deutschland alleine entlaufen jedes Jahr mehrere Tausend Hunde und die Zahl nimmt leider stetig zu. Unachtsamkeit, Panik oder Neugier - der Grund kann ganz unterschiedlich sein, ist aber im Moment des Entlaufens egal.

Nun geht es darum, deinen Hund schnell wieder nach Hause zu bekommen. In Deutschland ist es in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt, wann dein Liebling mit einem Hundechip bzw. dem Transponder ausgestattet werden muss.

Es ist besonders wichtig, dass du dich bei deinem Tierarzt oder in deiner zuständigen Behörde informierst. Der Mikrochip wird dafür verwendet, dass ein entlaufener Hund dem Besitzer zugeordnet werden kann.

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Was ist überhaupt ein Mikrochip?

Zuerst einmal lässt sich sagen, dass viele unterschiedliche Begriffe für einen Mikrochip von Hunden im Umlauf sind. Ob dieser nun "Hundechip", "Mikrochip für Hunde" oder "Transponder für Hunde" genannt wird, ist dabei egal. Es gibt also keinen Unterschied zwischen den Funktionen!

Entscheidend ist, dass es sich um dasselbe handelt, nämlich einen Reiskorn großen RFID-Chip. Dieser befindet sich in einer gewebe verträglichen Bio-Glashülle und wird deinem Hund unter der Haut eingespritzt.

Er ist für die Gesundheit deines Hundes vollkommen unbedenklich. Der Hundechip bzw. Transponder für deinen Hund ist nur aktiv, wenn dieser von einem Lesegerät ausgelesen wird. Zu jedem anderen Zeitpunkt strahlt dieser keinerlei Signale aus.

Für das Auslesen muss ein spezielles Lesegerät zum Einsatz kommen, dies ist meist bei Tierärzten, Behörden oder der Polizei vorhanden.

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Welche Informationen sind auf dem Hundechip hinterlegt?

Jeder Mikrochip hat seine individuelle 15-stellige Identifikationsnummer, die der exakten Zuordnung des Hundes dient. Diese ist auch als Transpondernummer oder Chipnummer bekannt.

Des Weiteren befindet sich eine Auskunft über das Herkunftsland auf dem Transponder, besonders wichtig bei Reisen in der EU! Als zusätzliche Informationen ist der Hersteller des Mikrochips hinterlegt, dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Informationen deines Hundes.

Bei dem Hundechip handelt es sich nicht um einen GPS Chip, dein Hund kann damit nicht getrackt werden!

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Wann sollte ich meinen Hund chippen lassen?

Wenn du einen neuen Hund hast, sollte das Einsetzen des Mikrochips bei der "Grundimmunisierung" mit etwa 3 Monaten stattfinden, so dass der Transponder zur Kennzeichnung deines Hundes ab dem Welpenalter vorhanden ist.

Spreche am besten deinen Tierarzt bei der ersten Untersuchung an und kümmere dich um einen zeitnahen Termin.

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Welche Kosten habe ich mit einem Hundechip?

Die Kosten für einen Mikrochip für Hunde variieren je nach Hersteller und liegen zwischen 30 und 50 Euro. Hinzu kommen die Tierarztkosten für das Einsetzen des Chips. Diese werden nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abgerechnet und liegen lediglich bei circa sechs Euro.

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Ist es Pflicht Hunde zu chippen?

Bei Auslandsreisen innerhalb der EU ist jeder Hundehalter verpflichtet, seinen Hund zu chippen und einen EU-Heimtierausweis mit sich zu führen. In Deutschland ist eine Chippflicht sehr unterschiedlich geregelt und abhängig von den jeweiligen Hundegesetzen der Bundesländer.

Informiere dich als in deiner zuständigen Behörde, wie die genauen Regeln bei dir sind. Vor allem für “gefährliche” Hunde solltest du dir sicher sein und eine ordnungsgemäße Einhaltung der Vorschriften anstreben.

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Wie und wo lässt du deinen Hund chippen?

Deinen Hund chippen zu lassen ist in der Regel ein einfacher Prozess. Dies muss und darf ausschließlich von einem Tierarzt übernommen werden. Der Eingriff ist daher für den Tierarzt Routine und ist meist in wenigen Sekunden erledigt, vergleichbar mit einer Impfung. Der Tierarzt setzt den Hundechip mit Hilfe einer Spritze auf die linke Halsseite deines Vierbeiners.

Durch die geringe Größe des Transponders spürt dein Hund keine Schmerzen und du musst dir keinerlei Sorgen darum machen, dass dein Liebling leidet.

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Wieso muss ich für das Chippen zu einem Tierarzt?

Den Mikrochip unter die Haut zu bringen, sollte von einem geprüften Fachmann, also einem Tierarzt durchgeführt werden. Folgende Aspekte sprechen dafür:

✅ Ein solcher Eingriff mit einer Injektion ist Routine für einen Tierarzt.

✅ Der Tierarzt prüft umgehend die Funktion, wie auch den Sitz des Chips.

✅ Sollte es zu Komplikationen beim Einsetzen des Hundechips kommen, so kann der Tierarzt umgehend entgegenwirken.

✅ Die Nummer des Mikrochips wird umgehend im EU-Heimtierausweis hinterlegt. Dies darf nur ein Tierarzt machen!

✅ Alle Daten werden in deiner Patientenkartei hinterlegt.

✅ Es werden ausschließlich Transponder von vertrauenswürdigen Herstellern verwendet, dies entspricht der ISO-Norm.

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Besteht eine Gefahr für meinen Hund beim Chippen?

Wie schon im vorangehenden Text erläutert ist der Eingriff des Chippens an deinem Hund vom Tierarzt ein Routineeinsatz und beinhaltet keine Gefahr. Da der Mikrochip gewebeverträglich ist, verwächst dieser sehr schnell mit dem Gewebe deines Hundes.

Der etwa 1g schwere Hundechip hat somit keine Möglichkeit sich im Körper des Hundes zu bewegen. Trotz der kleinen Injektion, sollte die Stelle in den ersten Tagen in Ruhe gelassen werden, damit keine Entzündungen entstehen können.

Viele Hundebesitzer sorgen sich darum, dass ein solcher Mikrochip krebserregend ist, dazu gibt es jedoch keine (!) Studie die dies bestätigt. Der Hundechip ist ein Hundeleben lang “haltbar” und behindert deinen Liebling in keinster Weise.

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Kann ich meinen Hund auch tätowieren?

Das Tätowieren war früher die gängige Methode um einen Hund zu kennzeichnen und wurde mit der Zeit durch den Hundechip ersetzt.

Beim Tätowieren deines Hundes wird unter Narkose am Ohr oder in seltenen Fällen auch in die Schenkelinnenseite des Hund die Tätowierungsnummer in die Haut tätowiert. Dabei ist dein Hund umgehend als gekennzeichnet erkennbar, ohne einen Hundechip auslesen zu müssen.

Die Narkose bzw. das Betäubung deiner Fellnase ist aus Tierschutzgründen notwendig. Leider kann es bei der Tätowierungsnummer vorkommen, dass diese mit der Zeit verblasst und somit nicht mehr lesbar ist.

Jedoch besteht durch die Lesbarkeit der Nummer für Jedermann die Möglichkeit eine Fälschung vorzunehmen. Das Chippen hat heutzutage so gut wie vollständig den Prozess des Tätowierens übernommen.

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Wo kann ich den Hunde-Chip auslesen lassen? Geht das mit dem Smartphone?

Der Transponder kann nur mit einem speziellen Lesegerät ausgewertet werden. Eine Auslesung ist nur von einem Tierarzt, den örtlichen Behörden oder der Polizei möglich.

Somit muss ein zugelaufener Hund zum Tierarzt oder der Polizei gebracht werden, um den Halter herauszufinden. Den Hundechip mit deinem Smartphone bzw. Handy auslesen zu können ist nicht möglich!

Daher ist ein moderner Hundeausweis als Hundemarke eine sinnvolle Ergänzung, mit der ein Finder dich schneller erreichen kann.

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Gibt es Alternativen zum Chippen meines Hundes?

Wie schon vorab erwähnt, ist es in Deutschland Pflicht deinen Liebling chippen zu lassen, besonders wenn du mit ihm verreist. Leider gibt es somit immer eine Zwischenstation, wenn dein Vierbeiner mal entlaufen sein sollte. Dies ist oft sehr stressig und raubt Zeit, die du nicht bei deinem Hund sein kannst.

Mit dem TierPerso besteht unmittelbar die Möglichkeit den Hundebesitzer anzurufen, denn auf der Rückseite befindet sich die Telefonnummer des Besitzers.

Außerdem kann der Finder über den QR-Code und den im Inneren liegenden NFC-Chip das Tierprofil des Hundes aufrufen und so auf den Hund spezifisch hinterlegte Informationen einsehen.

Und so einfach funktioniert es:

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